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Die Kassler Linke setzt sich energisch für eine Abstimmung über die Zukunft der Stadtteilbibliotheken zum Termin der Landtags- und Bundestagswahl ein.
"Völlig unabhängig von der inhaltlichen Position, die die Fraktionen dazu eingenommen haben, ist dies ein Gebot demokratischer Fairness gegenüber den Initiatoren und ein Gebot ökonomischer Vernunft", so Kai Boeddinghaus, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Kasseler Linken. Boeddinghaus nennt es geradezu absurd, dass ohne Not mehr als 200.000,00 Euro für einen Extra-Abstimmungstermin ausgegeben werden sollen, obwohl die Initiatoren des Bürgerentscheids selber den 22.09. als Abstimmungstermin befürworten.

In dem Versuch den Extra-Termin Ende Juni durchzusetzen sieht die Kassler Linken den durchsichtigen Versuch, die Erfolgsaussichten des ersten Bürgerentscheides über eine geringe Wahlbeteiligung zu schmälern. "Mal ganz abgesehen davon, dass Bürgerengagement damit massiv behindert werden soll, so ist dies eine verantwortungslose Verschwendung von Steuermitteln", so Boeddinghaus. Die Kasseler Linke fordert insbesondere die Fraktion von B90/Die Grünen auf, diese Entscheidung zu überdenken. Die Kasseler Linke hat einen gemeinsamen Antrag mit CDU und Piraten initiiert, mit dem das Anliegen des Bürgerentscheides von der Stadtverordnetenversammlung übernommen werden soll. "Wir wollen uns den Bürgerentscheid sparen und stattdessen die Bibliotheken erhalten, das ist die Linie der Kasseler Linken", macht Boeddinghaus deutlich.