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Die Fraktion Kasseler Linke fordert die Einführung eines Kassel-Passes vorzubereiten. Im Fachgespräch zum Sozialticket am 4.11.2009 wurde der Erfolg des Köln-Passes eindrucksvoll dargestellt. So können Köln-Pass-Inhaber viele vergünstigte Angebote von Kinos, Theatern, Musikschulen und zum Teil sogar bei Restaurants mit einem einfachen Nachweis nutzen. Mit diesem Ausweis kann Menschen mit geringem Einkommen wirksam und unbürokratisch geholfen werden - bei vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand für die Stadtkasse.

" Für Kassel ist ein solcher Schritt überfällig," so Renate Gaß sozialpolitische Sprecherin der Fraktion der Kasseler Linke.ASG

 

Wir fordern deshalb, dass die Stadt einen Plan zur Einführung eines Kassel-Passes bis zum Frühjahr 2010 vorlegen soll. Zugleich fordern wir, ein echtes Sozialticket probeweise ab 2010 einzuführen. Die notwendigen Mittel für die KVG zur Finanzierung des Angebots sollen in den Haushalt der Stadt Kassel eingestellt werden.

 Das von Stadtkämmerer Barthel angekündigte 30-Euro-Ticket ist ein Etikettenschwindel. Es ist keine Kunst ein Ticket dadurch günstiger zu machen, indem man den Nutzen des Tickets einschränkt. „Wir fordern die anderen Fraktionen auf, bei der Haushaltsberatung Farbe zu bekennen,“ so Renate Gaß,„ dann wird sich zeigen wie viel ihnen eine wirksame Hilfe für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger wert ist."