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Die Fraktion Kasseler Linke für Arbeit und soziale Gerechtigkeit unterstützt die Forderung nach Einführung eines Sozialtickets in Kassel. Eine wachsende Zahl von Städten und Regionen haben Sozialtickets bereits eingeführt, auch bei stark defizitärer Haushaltslage. In Kassel ist ein Sozialticket schon längst überfällig. Gerade angesichts der Krise sind wirksame Hilfen für Menschen mit geringem Einkommen dringend geboten. Ein Sozialticket ermöglicht den Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben. Dies ist erstens ein wichtiges Grundbedürfnis und zweitens eine wichtige Grundlage, um auch erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen.

 

 

Die Kasseler Linke nimmt die Schwarzfahrer-Aktion der Sozialticket-Initiative zum Anlass, vom Magistrat und von den anderen Fraktion zu fordern, sich in der Frage endlich zu bewegen, und für eine wirksame Hilfe auch städtisches Geld zu Verfügung zu stellen. Die Einführung eines Sozialtickets in der Stadt Leipzig zeigt, dass nicht die Haushaltslage sondern der politische Wille ausschlaggebend ist.

 

„Wir werden im Rahmen der Haushaltsberatung entsprechende Anträge zur Finanzierung eines Sozialtickets stellen,“ so Norbert Domes, Fraktionsvorsitzende der Kasseler Linken, „würden aber eine fraktionsübergreifende Initiative zur Einführung des Sozialtickets begrüßen.“