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Die Kasseler Linke.ASG unterstützt nachdrücklich den Streik der Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten für bessere Arbeitsbedingungen. Während Milliarden in die Sanierung der Wirtschaft fließen, bleiben die Arbeits- und Betreuungsbedingungen in den KiTas immer noch weit hinter dem Notwendigen zurück. "Von Qualität in der Bildung und Betreuung wird gerne geredet, aber auf die längst überfällige und von der Stadtverordnetenversammlung vor Jahren beschlossenen Aufstockung des Personals auf einen Betreuungsschlüssel von 2 Erziehern und Erzieherinnen auf 20 Kinder warten wir noch heute", so der kinder- und jugendpolitische Sprecher Kai Boeddinghaus.
Die ständige Überbelastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei aber eben nicht nur eine Einschränkung hinsichtlich der Betreuungsqualität, sondern belaste die Menschen auch gesundheitlich.
Die Kasseler Linke.ASG wird auch für die kommenden Haushaltsberatungen wieder Anträge zur ausreichenden Finanzierung der KiTas stellen. "Wir fordern SPD, Grüne und CDU auf, nicht wie in den vergangenen Jahren unsere Anträge abzulehnen" so Boeddinghaus. Er nennt es scheinheilig, wie geschehen, einen Beschluss zur Umsetzung einer vernünftigen Betreuungsqualität zu fassen, aber regelmäßig die dazu notwendigen Finanzmittel zu verweigern. Eine besser Arbeitssituation in den Kitas führt nach Ansicht der Kasseler Linken.ASG automatisch auch zu einer notwendigen höheren Betreuungsqualität. Insofern streiken die Erzieherinnen und Erzieher nicht nur für sich, sondern auch für die Kinder und Eltern.
Die Kasseler Linke.ASG fordert die Stadt Kassel auf, darauf einzuwirken, das die kommunalen Arbeitgeber den Forderungen der Gewerkschaft umgehend nachkommen.