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Der Finanzierungsvorschlag des Magistrats für das Auestadion ist eine Bankrotterklärung gegenüber den Schulen. Durch die Sonderinvestitionsprogramme von Bund und Land sollen der Zustand und die Ausstattung der jahrzehntelang vernachlässigten Schulen verbessert werden. Die Betonung lag auf „zusätzliche“ Mittel. D.h., keine Wegnahme bisher eingeplanter Mittel!

 

Dass selbst mit der Kombination der Sondermittel mit den im Haushalt bereits vorgesehenen Geldern nicht alle Schulen berücksichtigt wurden, zeigten die berechtigten, massiven Proteste verschiedener Schulen, z.B. der Albert-Schweitzer-Schule und der Elisabeth-Knipping-Schule, so Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer.

Die negativen Bewertungen in dem gerade veröffentlichten Inspektorenbericht des Landes Hessen zu den Schulen verweisen auf den deutlichen Zusammenhang mit den unzureichenden Ausstattungen in den Schulen. Den Aufschrei der Schulleitungen und Personalräte nicht ernst zu nehmen und jetzt aus diesem Mangelbereich heraus sogar noch Gelder wegzunehmen für das Auestadion, ist völlig unakzeptabel und wenn die zuständige Dezernentin, Frau Janz, dem zustimmt, wäre auch dies eine Bankrotterklärung als Schuldezernentin.