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Die Peinlichkeit, mit der sich Herr Barthel immer tiefer in Widersprüchlichkeiten hineinmanövriert, könnte kaum größer sein.

Als bestes Beispiel für sein Versagen dient seit Jahren, dass Geldern zur Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen nicht verausgabt werden. Mit der Ausrede, es hätte nicht genügend Qualifizierungsangebote gegeben, wurden im Jahr 2008 wieder insgesamt 8,6 Mio Euro unverausgabt an den Bund zurückgegeben. Dabei heißt es im AFK-Bericht 2008, dass eine der Hauptursachen für Vermittlungsschwierigkeiten von "Fallmanagement-Kunden" fehlende berufliche Qualifizierung sei.

 

Während sich die AFK mit Sparsamkeit und hoher Integrationsrate brüstet, sieht die Realität dahinter ganz anders aus: Über die Hälfte (53%) der angeblich Integrierten sind in einem Ein-Euro-Job oder Mini-Job "integriert". Auch von den beschlossenen 100 Arbeitsplätzen im Kommunal-Kombi-Modell wurden in 2008 gerade mal 25 eingerichtet; und Ende 2009 endet das Programm.

 
Dabei präsentiert sich die Arbeitsförderung Kassel auf Platz 2 der hessischen Argen. Die Bedingung für eine gute Platzierung ist anscheinend nur, wie gut eine Arge die traurige Realität kaschieren kann. Herr Barthel ist vielleicht an der Verwaltung der Armut interessiert, aber sicherlich nicht an ihrer Beseitigung.