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„Unsere Region braucht eine gute Gesundheitsversorgung und die gesellschaftliche Diskussion über den Weg dorthin“, fordert Mirko Düsterdieck, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Kasseler Linke. „Eine gute Gesundheitsversorgung gerade im ländlichen Raum wird durch betriebswirtschaftliches Reagieren mit Schließungen, wie in Wolfhagen geplant, nicht erreicht.“

Heute bringt der OB-Kämmerer den Vorschlag ein, 27.5 Mio. in einem Nachtragshaushalt der GNH zur Verfügung zu stellen. Im lokalen Printmedium sind 35 Mio. aus dem Haushalt der Stadt Kassel und 30 Mio. als Kredit an die Gesundheit Nordhessen (GNH= kommunaler Träger der Krankenhausversorgung in der Region Kassel) zu finden.
Wofür das Geld ausgegeben werden soll, ist bis auf kleinere Beiträge bisher nicht offengelegt.

„Es braucht endlich einen Gesundheitsplan, um sich auf Angebot und Qualität der Versorgung mit Haus- und Fachärzten, einfacher stationärer Behandlung und Fachklinikangebot als gesellschaftliches Ziel zu einigen,“ so Klaus Albrecht Mitglied der LINKE im Kreistags Kassel.

„Der Hessische Krankenhausplan braucht endlich inhaltliche Ziele“ meint Torsten Felstehausen (MdL) „Das bisherige Hinterherlaufen hinter individueller betriebswirtschaftlicher Schwerpunktbildung und die zufällige Abwicklung von kleineren Klinken hilft nicht bei einer zukunftsfähigen Krankenhausversorgung. Gesundheit ist keine Ware.“

„Dass die unzureichende Finanzierung nicht zu Lasten der Beschäftigten der GNH erfolgen darf, ist eine langjährige Forderung der Kasseler Linken", so Lutz Getzschmann, Fraktionsvorsitzender der Kasseler Linke. „Deshalb war der nun endlich beendete Zukunftssicherungsvertrag schon in der Vergangenheit das falsche Mittel.“