Pressemitteilungen

Die Kasseler Linke fordert eine schnelle Einberufung des Klimaschutzrates und einen transparenten Prozess. Die Stadtverordnetenversammlung hat im August beschlossen, dass Kassel bis 2030 klimaneutral werden soll. Das erfordert drastische Schritte. Im ersten Quartal 2020 soll ein dafür eingerichteter Klimaschutzrat ein Konzept mit Teilzielen und überprüfbaren Indikatoren vorlegen.

"Nicht nur sollte der einzurichtende Klimaschutzrat unter Leitung der Wissenschaft transparent arbeiten. Auch sollte der Zivilgesellschaft eine tragende Rolle zukommen, damit die Ergebnisse eine breite Akzeptanz finden. Der Rat muss öffentlich tagen und über die Termine sowie Teilnehmer sollte breit informiert werden. Zudem sind neben der Zielsetzung für 2030 schon in den kommenden 12 Monaten in konkreten Bereichen Veränderungen zwingend notwendig. Es droht ansonsten, dass die Klimaneutralität bis 2030 unerreichbar wird," so Mark Bienkowski, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Kasseler Linke.

Laut Aussage der Verwaltung der Stadt Kassel, sieht das Klima-Bündnis der europäischen Städte, (Beitritt Stadt Kassel 1991) u.a. seit 1990 alle 5 Jahre eine CO2 Reduktion von 10% vor. Der CO2 Ausstoß der Stadt Kassel müsste im Jahr 2019 damit um 30-50% niedriger ausfallen, als das 1990 noch der Fall war.