Die Kasseler Linke unterstützt die Forderung des Bündnisses kassel kohlefrei nach einem frühzeitigen Ausstieg aus der Kohleverbrennung bis 2023.
„Die Klimakatastrophe ist kaum noch abwendbar, auf kommunaler Ebene müssen daher entschiedene Schritte unternommen werden, um sie nicht durch noch mehr Braunkohle zu befeuern“, fordert Ilker Sengül, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. Dass Oberbürgermeister Geselle und KVV angekündigt haben, den Ausstieg von 2030 auf 2028 vorzuziehen, zeigt, dass sich angesichts der Klimabewegung niemand mehr vor den Forderungen verschließen kann. „Das angekündigte Vorziehen um gerade mal zwei Jahre soll dem Bündnis wohl den Wind aus den Segeln nehmen, es zeigt aber auch, dass noch wesentlich mehr drin ist.“ Durch einen verbindlichen Ausstieg 2023, also in vier Jahren, könnten zusätzlich rund 600.000 Tonnen CO2 eingespart und ein Schritt hin zu einer Energiewende geleistet werden.