Pressemitteilungen

Die Kasseler LINKE bezeichnet die neue Landesförderung von Wohnungsbau im Rahmen des Programm „Hessen-Darlehn“ als Nebelkerze und widerspricht damit dem Stadtbaurat Nolda, der in einer Pressemitteilung dieses Förderprogramm als Rückenwind für den Wohnungsbau in Kassel bezeichnet. Die wohnungsbaupolitische Sprecherin der Kasseler LINKEN, Violetta Bock dazu: „Dieses sogenannte Förderprogramm der hessischen Landesregierung geht an der Lebensrealität zahlloser wohnungssuchender Menschen in Kassel vorbei.“ Die Kasseler LINKE verweist ausdrücklich auf den Inhalt des Schwarz-Grünen Koalitionsvertrag. Dort ist zu lesen, dass das Land den sozialen Wohnungsbau in den nächsten Jahren fördern will. Von billigen Baugeld ist dort allerdings nichts zu lesen. Wenn die Schwarz-Grüne Landesregierung es tatsächlich ernst meint, sollte sie die Kommunen direkt mit finanziellen Mitteln ausstatten,statt Kredite als Wohltat darzustellen. Der Bedarf in Kassel an bezahlbarem Wohnraum ist riesig, wie erst kürzlich die veröffentlichte Wohnraumbedarfsanalyse des Instituts Wohnen und Umwelt aus Darmstadt festgestellt hat. Dies wird nicht nur durch Neubau sondern vor allem durch wirksame Maßnahmen gegen Wohnraumspekulation und den Schutz bestehender bezahlbarer Wohnungen gewährleistet werden können. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mirko Düsterdieck sagt dazu: „Bis dato sehe ich noch nicht einmal im Ansatz eine Trendwende auf dem Wohnungsmarkt in Kassel. Außerdem muss sich die Landesregierung fragen lassen, warum ausgerechnet in dieser prekären Lage, günstiger und qualitativ guter Wohnraum, wie dies z.B. in der Rembrandtstr. 7-17 in der Südstadt der Fall ist, abgerissen werden soll.“