Die Kasseler Linke kritisiert die geringere Rückzahlung aus dem Zukunftssicherungsvertrag an die Beschäftigten. Das positive Ergebnis der GNH geht auf Kosten der MitarbeiterInnen.
Von den 5,2 Mio. Euro einbehaltener Löhne werden dieses Jahr nur 730.000 Euro an die Beschäftigten zurückgezahlt. „Hier wird weiterhin Kredit von den Beschäftigten aufgenommen und diesmal nicht zurückgezahlt. Das ist angesichts des Pflegenotstands katastrophal für die Gesundheitsversorgung in der Stadt“, so Vera Kaufmann, gesundheitspolitische Sprecherin der Kasseler Linken. Dem Pflegenotstand kann nur begegnet werden, wenn die Arbeitsbedingungen verbessert und die Löhne angehoben werden. „Es ist Zeit, dass der Zukunftssicherungsvertrag beendet und das Risiko nicht weiter auf die Beschäftigten abgeladen wird.“ Die einzige Gegenleistung zum Zukunftssicherungsvertrag ist der Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Das ist absurd angesichts des Fachkräftemangels im Pflegebereich.