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Die Kasseler Linke beantragte am 15.5. im Ausschuss für Stadtentwicklung die Wohnungen in der Rembrandtstraße zu erhalten.
„Was die Wohnstadt in der Rembrandtstraße aktuell plant ist der Abriss günstiger Wohnungen um wesentlich teurere neue Wohnungen zu schaffen, sozialer Wohnungsbau sieht anders aus“ so Vera Kaufmann sozialpolitische Sprecherin der Kasseler Linken.
„Dauerhaft günstige 36 Wohnungen in der Rembrandtstraße abreißen zu wollen, um für einen kurzen Zeitraum die teureren Neubauwohnungen auf eine bezahlbare Höhe runter zu subventionieren macht keinen Sinn“, meint Mirko Düsterdieck finanzpolitischer Sprecher der Kasseler Linken. „Jetzt ist die Stadtpolitik am Zug den Erhalt der Wohnungen zu beschließen, um die Spielchen der Wohnstadt zu beenden.“
„Durch die kommunale Planungshoheit liegt es in der Hand der Stadtverordnetenversammlung, ob überhaupt Baurecht für einen Neubau in der Rembrandtstraße geschaffen wird, was Landesregierung und Wohnstadt bisher gänzlich ignorieren wollen.“ so Violetta Bock stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Kasseler Linken.

Die Vertreter der Wohnstadt als auch die Landesregierung behaupten, dass ja schon immer von einem gemeinsamen Projekt unter Einbeziehung der Bestandsbebauung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt in direkter Nachbarschaft die Rede war.
Diese Behauptung ist allerdings nicht durch Fakten gedeckt. Alle Bieter hatten auf das benachbarte Grundstück Rembrandtstraße der Wohnstadt keinen direkten Zugriff. Auch die Nassauische Heimstätte nicht, gegenteilige Verträge sind nicht bekannt. Weiterhin ist noch nicht offengelegt, zu welchem Preis das Grundstück von der landeseigenen Nassauischen Heimstätte an die Bauherrin Wohnstadt (die nur zu 41,7 % der Nassauischen Heimstätte gehört) weiter verkauft worden soll.