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Die Kasseler Linke fordert den Erhalt möglichst vieler Bäume in der Heinrich-Heine-Straße. Für den Umbau der Straße könnten ab heute 90 Linden gefällt werden, die durch 122 neue Bäume ersetzt werden sollen. Die ökologische Funktion werden sie erst in Jahrzehnten entfalten.


„Sicherlich wäre es gut gewesen, wenn schon früher im Planungsprozess die Fällung der Bäume zum Thema gemacht worden wäre. Aber damit lässt sich das Thema nicht vom Tisch fegen. Jede Chance, mehr Bäume zu retten, muss in Zeiten des Klimawandels genutzt werden“, so Ilker Sengül, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Kasseler Linke. Die Kasseler Linke begrüßt daher, dass sich Engagierte vom NABU, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des BUND einschalten und das Vorgehen hinterfragen. Im Sinne des Naturschutzes, der Stadtentwicklung und der Demokratie ist die Stadt jetzt gefordert, alle an einen Tisch zu bringen und die Planung genau zu überprüfen. Ausschlaggebend in der Abwägung sollte dann sein, was ökologisch und langfristig am sinnvollsten ist und nicht nur für die Planung und die Baustellenphase. Die Heinrich-Heine-Straße ist sehr heterogen. Dadurch eröffnet sich auch die Möglichkeit zu prüfen, ob an einzelnen Abschnitten der Umbau des Gehweges und damit die Versetzung des Baumstandorts erst später stattfinden kann, wenn die Bäume ihr Lebensende erreicht haben.