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Die Kasseler LINKE kritisiert den erneuten Zuschuss der Stadt Kassel für den örtlichen Golfclub Kassel – Wilhelmshöhe e.V. in Höhe von 60.000 Euro für das Jahr 2019. Die Stadt Kassel gewährte dem Club schon für das laufende Jahr einen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro. Hinzu kommen noch insgesamt 240.000 Euro seitens des Hessischen Innenministeriums. Laut Sportförderrichtlinie der Stadt Kassel sind Zuschüsse für vereinseigene Sportstätten zulässig, aber vor dem Hintergrund der aktuellen Dringlichkeitsliste der städtischen Sportförderung werden in dem Fall gesamtgesellschaftlich falsche Prioritäten gesetzt. Der sportpolitische Sprecher der Kasseler Linke, Mirko Düsterdieck, erklärte hierzu: „Die Stadt Kassel ist in diesem Sommer ganz offensichtlich nicht in der Lage die Rasenpflege der städtischen Fußballplätze nachhaltig durchzuführen und auf der anderen Seite aber einem Verein mehrmalige finanzielle Mittel zukommen zu lassen, der eher wenig mit der Kategorie Breitensport etwas zu tun hat.“ Der jährliche Jahresbetrag für eine Mitgliedschaft beträgt beim Golf Club 1.600 Euro. „Das ist ein Geschenk an die Wohlbetuchten, weil sie eine starke Lobby haben.“