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„Es ist eine Schande, wie viele Menschen auf Lebensmittelausgaben angewiesen sind“, so Violetta Bock von der Kasseler Linken. „Dies alles ist Ergebnis von Hartz IV und der Spar- und Spaltungspolitik der letzten Regierungen. Man sollte sich schämen einen wirtschaftlichen Boom zu bejubeln, von dem bei vielen Menschen nichts ankommt.“ Die Kinderarmut und Altersarmut wächst. Die Schlagzeilen um die Essener Tafel müssen als Anlass dienen, vor Ort Armut konkret und mit aller Dringlichkeit zu bekämpfen, um Rassisten kein Einfallstor zu liefern. Wenn Bundes- und Landespolitik versagen, ist es die Pflicht der Kommune einzuspringen. Die Kasseler Linke fordert daher ein Sofortprogramm zur Armutsbekämpfung in Kassel und sie ermutigt Betroffene sich zu wehren: „Lassen wir uns nicht zu Bittsteller*innen machen, lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir uns unsere Würde nicht nehmen lassen, unabhängig davon, ob wir Rentner*innen, Geringverdienende, Arbeitslose, ob wir hier aufgewachsen oder hierher geflüchtet sind.“