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Die Kasseler Linke solidarisiert sich mit den ÄrztInnen, die von einer Klage betroffen sind, weil sie auf ihrer Internetseite über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Der Paragraf 219a (StGB) aus dem Jahr 1933 muss dringend abgeschafft werden. „Frauen wird es so unmöglich gemacht sich umfassend zu informieren. Das widerspricht dem Selbstbestimmungsrecht“, kritisiert Vera Kaufmann, sozialpolitische Sprecherin der Kasseler Linken.
Die Fraktion schlägt daher in einem Antrag vor, ÄrztInnen die Kriminalisierung zu ersparen und stattdessen zentral auf der städtischen Internetseite Anlaufstellen für Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerschaftsabbrüche aufzulisten.