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Laut Meldungen der Arbeitsagentur in Kassel und dem Bericht der HNA "Arbeitsmarkt in Bestform" sei die Arbeitslosenquote in Kassel auf Rekordtief und die Konjunktur helfe fast allen Gruppen. Die Kasseler Linke kritisiert diese einseitige Darstellung. „Unerwähnt bleibt, dass die Wirtschaft nicht zuletzt durch die Ausweitung atypischer Jobs brumme“, so Mirko Düsterdieck von der Kasseler Linken. „Immer wieder zu lesen, dass es Kassel gut gehe, ist eine Ohrfeige ins Gesicht all derjenigen, die regelmäßig bangen, wie sie den Monat überstehen.“ Besonders von Armut betroffen sind Alleinerziehende, Menschen in Zeitarbeit und befristeten Stellen. Ebenfalls unerwähnt bleibt, wie viele aus der Statistik herausgerechnet werden, weil sie etwa in Maßnahmen stecken.
Die Kasseler Linke fordert daher einen Armuts- und Reichtumsbericht, in dem nicht nur Zahlen genannt sondern Zusammenhänge hergestellt werden. Der Antrag wurde von den anderen Fraktionen bisher abgelehnt.