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Entgegen der gestrigen Berichterstattung hat die Kasseler Linke nicht zur Kundgebung gegen die documenta-Veranstaltung aufgerufen. Auch wenn der im ursprünglichen Titel der Performance angestellte Vergleich wegen der Relativierung zu Recht Empörung ausgelöst hat.
Aber man kann auch von Mord reden, den die EU im Mittelmeer verübt, indem sie für die Fluchtursachen mit verantwortlich ist und dann beim Ertrinken der Flüchtlinge nicht nur zuschaut, sondern sogar diejenigen kriminalisiert, die mit Nicht-Regierungsorganisationen Leben retten wollen! "Gerade die Geschichte Deutschlands sollte uns mahnen genau hinzusehen, offen zu kritisieren und aktiv zu werden", so Marlis Wilde-Stockmeyer von der Kasseler Linke.
Die Kasseler Linke begrüßt daher, dass die documenta eindringlich darauf hinweist und hat sich gestern, entgegen der Berichterstattung in der HNA, gemeinsam mit dem Friedensforum an der Diskussion beteiligt und mit einem Transparent auf das Thema aufmerksam gemacht.