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Kultureller sozialer Freiraum bedroht
Seit heute morgen, fünf Uhr hat die Polizei vor der Villa in der Mönchebergstraße zwanzig Kleintransporter zusammengezogen. Der Versuch einer Räumung des Gebäudes hat begonnen.
Die Kasseler Linke protestiert gegen die Räumung des Projekts "Unsere Villa". Wie die Veranstaltenden sehen wir einen Ort für selbstbestimmte Wohn-, kultur- Jugend- und Sozialprojekte und die Vernetzung bestehender Angebote in Kassel dringend benötigt. Das Projekt "Unsere Villa" bietet dafür ein Angebot, jenseits von Kommerz- und Verwertungsinteressen.
"Das Projekt "Unsere Villa" bietet die Möglichkeit, sich ohne Eintrittspreise, Werbung und Konsumorientierung miteinander auszutauschen, Musik zu machen oder zu hören, politisch zu diskutieren oder einfach zu treffen. Diese Chance sollten die Unileitung und Stadt Kassel nach der Schließung diverser unabhängiger Kultureinrichtungen (Kulturfabrik Salzmann, HAUS, Bahnhof Nordflügel etc.) nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen", so Simon Aulepp, Stadtverordneter der Kasseler Linken.


Räumung beenden!
Die Kasseler Linke fordert die Verantwortlichen des Landes Hessen und der Stadt Kassel auf, den Belagerungszustand durch die Räumung des Gebäudes zu beenden und mit den AktivistInnen in einen konstruktiven Dialog über eine zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten einzutreten.

Solidarität verstärken
Die Kasseler Linke unterstützt weiterhin alle Aktionen zur Solidarisierung mit dem Projekt "Unsere Villa" und ruft alle Interessierten auf, sich an Kundgebungen und Demonstrationen zu beteiligen. Weiterhin ist es möglich, vor der Villa mit Aktiven ins Gespräch zu kommen und sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen.