Die aktuellen niedrigen Verkehrszahlen auf der B7 belegen, dass die A44 nicht gebraucht wird.

Für wenige Autos und Lkws würde ein sensibler Naturraum zubetoniert und die Anwohner im Lossetal zusätzlichem Lärm und Abgasen ausgesetzt. Denn nach einer Fertigstellung der Trasse ist zu befürchten, dass der Verkehr erheblich zunehmen wird. Die A7 wird bereits auf 8 Spuren ausgebaut. Für die A49 wird der Ausbau der Südtangente und der Weiterbau bis Gießen geplant. Das schafft die Voraussetzungen für eine Verdoppelung der Fahrzeugzahlen mit entsprechendem Anstieg von Lärm und Abgasbelastungen im gesamten Kasseler Becken.

Die Diskussion um die H-Trasse dreht sich letztlich darum, wo man welchen Schaden anrichten will. Die beste Lösung ist, den Weiterbau der A44 zu stoppen.

Die Kasseler Linke tritt für eine Reduzierung der Lärm- und Abgasbelastung durch die Vermeidung von Verkehr und den Umstieg auf umweltverträglichere Verkehrsmittel ein, für den Ausbau der Mitte-Deutschland-Bahnverbindung über Kassel und für den Ausbau der RegioTram.

Als Sofortmaßnahme ist die (Wieder)einrichtung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf der A7 möglich, die medienwirksam von der Landesregierung abgebaut worden war.