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Dennoch wäre es nötig und möglich die Datenbasis potentieller NutzerInnen und die dadurch zu erwirtschafteten Zusatzeinnahmen zu recherchieren, um damit die Mehrausgaben bei der Einführung eines Sozialtickets zu kalkulieren.
 
Ohne auf die in anderen Städten eingeführten Sozialtickets und deren Finanzierungsmodelle Bezug zu nehmen, wehrte Barthel jede Äußerung für einen Versuch mit der Antwort ab, dass die Sorge für die Mobilität von Sozialleistungsempfangenden eine Bundesaufgabe sei.
„Die Kommune ist gefordert für die Sicherung der Teilnahmemöglichkeit am öffentlichen Leben aufzukommen, so lange wir auf Bundesebene noch keine angemessene Mobilitätspauschale durchsetzen konnten“, erklärte die Stadtverordnete Renate Gaß nach der Ausschusssitzung.
 
Der Umgang des Sozialdezernenten mit den Bedürfnissen der Kasseler Bevölkerung lässt nicht nur auf einen Unwillen schließen, sich mit diesen auseinander zu setzen, sondern auch auf die Unfähigkeit, professionell seines Amtes zu walten.