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Punkt 4 wird ergänzt:

Dabei ist sicher zu stellen

- Zeitverträge werden unter Einbeziehung der Ferienzeiten (ganzjährig) abgeschlossen

- die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben weiterhin bei der Stadt angestellt und werden zur Umsetzung der EIBE-Massnahmen an die JAFKA gGmbH abgeordnet.



Zur Begründung:

Die, teilweise dauerhafte, Anstellung mit Zeitverträgen unter Ausschluss der Ferienzeiten ist sozialpolitisch unvertretbar. Auch wenn die Fördermittel nur für einen Zeitraum von 11 Monaten fließen, hat die Stadt als Arbeitgeber hier eine Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen. Eine Ausgliederung an die "private" JAFKA gGmbH, die sich zu 100 % in städtischem Besitz befindet und die Verlagerung bzw. Vermeidung dieser Verantwortung ist sozialpolitisch nicht vertretbar.

Mit der Übergabe der EIBE-Massnahmen an die "private" JAFKA gGmbH verliert die Stadt Kassel den Einfluss auf zukünftig abzuschließende Zeitverträge. Angesichts des bereits bestehenden Haustarifvertrages bzw. des z.Zt. in Verhandlung befindlichen neuen Haustarifvertrages bei der JAFKA gGmbH ist nicht auszuschliessen, dass die bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit neuen Verträgen bei der JAFKA gGmbH schlechter als bisher gestellt werden. Dies gilt es sicher zu vermeiden, da schon die Praxis der dauerhaften Zeitverträge für teilweise langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine unzumutbare Härte darstellen.

Mehr dazu auch im InformationsSystem der Stadt Kassel