zur Überweisung in den Ausschuss für Schule, Jugend und Bildung

Der Erlass des Kultusministeriums zum Status der Reformschule hat in der Schulgemeinde große Besorgnis zur Zukunft der Reformschule ausgelöst.

Wesentliche Anlässe dieser Besorgnis sind die Befristung des Erlasses auf das Ende des Schuljahres 2012/2013 und die damit fehlende Planungssicherheit für die Schule, die Vorgabe, das Konzept der jahrgangsübergreifenden Lerngruppen einzuschränken, die Einschränkungen bezüglich der Personalausstattung und der Inklusion.

Wir fragen den Magistrat:

1. Wurde der Magistrat im Vorfeld dieses Erlasses durch das Kultusministerium informiert?

2. Wann hat der Magistrat von dem Erlass erfahren?

3. Hat der Magistrat Kenntnis von weitergehenden Zielsetzungen der Landesregierung in Bezug auf die Reformschule - insbesondere dahingehend,

• den Status der Schule als Reformschule zu beenden?

• das pädagogische Konzept der Schule zu verändern?

• die Personal- und Mittelausstattung der Schule weiter zurückzufahren?

4. Wie bewertet der Magistrat diesen Erlass vor dem Hintergrund der für Kassel erforderlichen bildungspolitischen Anstrengungen?

5. Wie bewertet der Magistrat diesen Erlass vor dem Hintergrund, dass die Stadt Kassel die Reformschule in den letzten Jahren - mit Ausrichtung auf das pädagogische Konzept der Schule - mit großem Aufwand saniert und erweitert hat?

6. Wie ist der Magistrat bisher in dieser Sache tätig geworden

• gegenüber der Landesregierung?

• gegenüber der Schulgemeinde?

7. In welcher Weise ist die Offene Schule Waldau von dem neuen Kurs der Landesregierung bezügliche der Hessischen Reformschulen betroffen?

Mehr dazu auch im InformationsSystem der Stadt Kassel