Änderungsantrag zur Vorlage 101.17.459

Der Beschlusstext ist wie folgt zu ergänzen.

Der Magistrat beauftragt, unmittelbar nach der Sommerpause in den fachlich zuständigen Ausschüssen einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung dieser Ziele vorzustellen.

Insbesondere sollen folgende Maßnahmen enthalten sein.

• Die Anreise mit der Bahn wird in der Außenwerbung als 1. Wahl herausgestellt. Zusteige- und Startpunkte mit attraktiven Verbindungen in ganz Hessen werden beworben.

• Park-and-Ride-Plätze werden so angeboten, dass die Parkgebühren zugleich das ÖPNV-Ticket enthalten. Sonstige neue temporäre Autoparkplätze werden nicht bereitgestellt.

• Die Einrichtung temporärer Fahrradstraßen und Fahrradstellplätze.

• In die Verträge der Betreiber von Ständen mit Essens- und Getränkeverkauf werden verbindliche Regelungen für die Geschirrverwendung aufgenommen.

Ziel soll die Verwendung von Mehrweggeschirr sein. Mehrwegsysteme können mit einem Bonussystem bei den Standgebühren gefördert werden.

• Verkaufsverbot für Dosen, Einwegflaschen und Portionspackungen Ketchup, Senf in Anlehnung an die Standverträge für das Zelt der Natur auf der Spur des Hessischen Umweltministeriums.

• Für eintrittspflichtige Veranstaltungen werden ausschließlich Kombitickets angeboten, die zur Nutzung des Regionalverkehrs in Hessen berechtigen.

Begründung:

Ohne verbindliche Absicherungen verhallen Appelle zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit. Konkrete Maßnahmen muss die Stadt Kassel im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit ergreifen. Für Maßnahmen in der Zuständigkeit des Landes sollte die Stadt entsprechend auf das Land einwirken.

Mehr dazu auch im InformationsSystem der Stadt Kassel