zur Überweisung in den Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Sport

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen

die Existenz des Elisabeth-Selbert-Hauses als Bürgerhaus in Niederzwehren und die Organisation der dort stattfindenden Altenarbeit durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ohne finanzielle Einschränkungen weiter zu unterstützen.
Durch eine Haushaltsentscheidung des Stadtparlaments in diesem Herbst soll die Finanzierung der Arbeit auch im nächsten Jahr gesichert werden und eine personelle Nachfolgeregelung für den in Altersteilzeit gehenden bisherigen hauptamtlichen Mitarbeiter getroffen werden, um das bisherige Angebot planbar zu erhalten.
Der Bedarf von Mitteln für Menschen im Stadtteil, die pflegebedürftig sind und ihr Haus nicht mehr selbst verlassen können, muss durch zusätzliche Finanzmittel gedeckt werden.

Begründung:

Die seit einem Jahrzehnt gut gewachsenen und bewährten Strukturen der Altenarbeit im Stadtteilzentrum Niederzwehren werden mit viel Engagement und unter Beteiligung der TeilnehmerInnen organisiert. Gesundheitsvorsorge durch Walking und Gymnastik, Kultur und Literatur, Basteln und Kommunikation geben den Rahmen für ältere Menschen, die sich im Elisabeth-Selbert-Haus treffen und jung halten. Dieses Angebot ist für viele Menschen im Stadtteil unverzichtbar. Immobile Menschen dürfen in der Finanzplanung nicht gegen noch mobile ältere Menschen ausgespielt werden.

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