Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Für die Verbesserung und den Ausbau des Radverkehrsangebots werden die Vorschläge des Verkehrsentwicklungsplans ( VEP) mit Umsetzungsjahr und Finanzierungsplan versehen.
Dabei sollen die Vorschläge des adfc Kassel berücksichtigt werden.

Begründung:

„[…Die] Optimierung der bestehenden Radroutenverbindung zwischen dem Holländischen Platz und dem ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe [ist] zu beplanen und durchzuführen.
- Der bislang gemeinsam zu nutzende Verbindungsweg für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen von der Unteren Königsstraße zur Gießbergstraße wird als Zweirichtungsradweg und zusätzlichem gesondertem Fußweg ausgebaut.
- In der Mauerstraße wird die Verkehrsführung für den Radverkehr mittels Radstreifen klarer abgegrenzt. Durch verbesserte Fahrplangestaltung wird ein Vorbeifahren der Busse an stehenden Bussen und damit eine Gefährdung der entgegen kommenden Radfahrer/innen vermieden.

- Die Straße Königstor wird als Fahrradstraße ausgewiesen.
- Die Kreuzung Goethestraße/Freiherr-vom-Stein-Straße wird im notwendigen Umfang
zur gefahrlosen Nutzung durch Radfahrer/innen umgestaltet.
Generell sollen im Verlauf der Radroute alle Querungen von Straßen eingehend betrachtet
und den vorhandenen gesetzlichen Regelungen für den Radverkehr entsprechend
ausgestaltet werden. Hiervon besonders betroffen sind die Übergänge
- Lutherstraße/Mauerstraße,
- Nebelthaustraße/Goethestraße,
- Goethestraße/Querallee und
- Bremelbachstraße/Wihelmshöher Allee/Landgraf-Karl-Straße.
Perspektivisch sollen weiterhin folgende Maßnahmen vorgesehen werden:
- Die Straße Neue Fahrt wird als Fahrradstraße ausgewiesen.
- Die Querung des Holländischen Platzes soll grundsätzlich oberirdisch erfolgen. Bei
einer weiteren langfristigen Nutzung des Tunnels müssen zeitnah umfangreiche Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden.“

Auszug aus der Stellungnahme des adfc Kassel vom 28.9.2015

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